
Ausrüstung / Planung
| Grundausrüstung:
• Festes Schuhwerk mit Profilsohle
• Rucksack
• Sonnenschutz
• warme Kleidung
• winddichtes Übergewand
• ausreichend Getränke und Proviant
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• kleines Verbandszeug (Mullbinde, Leukoplast, Pflaster,
Schere oder Messer)
• Orientierungshilfen wie Wanderkarte, etc. Hilfreich
(besonders bei Notfällen) ist auch ein Mobiltelefon,
wenngleich dieses nicht überall funktioniert
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Wichtige Telefonnummern:
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Bergrettung 140
Rettung 144
Feuerwehr 122
Polizei 133
Automobilclub 120
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Ärzte:
Dr. Gersdorf 06414 / 8686
Dr. Greil 06414 / 388
Dr. Kürsten 06414 / 8801
Zahnarzt Dr. Weiß 06414 / 8175
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Verhalten mit Tieren
Auf den Almen im Großarltal treffen Sie auf
allerlei Tiere wie Kühe, Kälber, Pferde, Schafe, etc.
Reizen Sie die Tiere nicht, verhalten Sie sich "ganz normal" und
zeigen Sie keine Angst. Ein Stock kann oft helfen, sich bereits
optisch den nötigen Respekt zu verschaffen. Oft sind die Tiere
auch nur neugierig und wollen spielen. Vermeiden Sie es auf jeden
Fall, Jungtiere zu nötigen. Muttertiere versuchen sonst
möglicherweise aufgrund ihres Schutzinstinktes ihr Junges zu
verteidigen. Dies gilt insbesondere für Wanderer, die mit
ihrem Hund unterwegs sind. Führen Sie Ihren Hund immer an der
Leine und lassen Sie diesen keinesfalls auf die Tiere losjagen.
Sollte dennoch ein Tier Ihren Hund attackieren - obwohl Sie ihn an
der Leine führen - halten Sie ihn in diesem Fall nicht fest,
sondern lassen Sie ihn zu Ihrem eigenen Schutz einfach
laufen.


Die 10 Grundregeln für Wanderer:
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1. Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre persönliche
Verfassung und schätzen Sie Ihre Kräfte und jene Ihrer
Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein. Danach
richtet sich die Länge der Tour.
2. Planen Sie jede Tour genau. Informationen aus Wanderkarten, von
Vermietern und Hüttenwirten können dabei sehr hilfreich
sein.
3. Achten Sie auf die erforderliche Ausrüstung (s.
nebenstehend), ausreichend Proviant und auf die
Wettervorhersage.
4. Geben Sie beim Vermieter, bei den Sennleuten auf der Alm oder
bei sonstigen Bekannten stets Ihr Wanderziel sowie gegebenenfalls
die geplante Rückkehrzeit bekannt. Tragen Sie Ziel und
Wegroute in den Hütten- und Gipfelbüchern ein. Im Notfall
hilft das, Sie leicht und schnell zu finden.
5. Passen Sie das Tempo Ihrer Kondition und jener Ihrer Partner an.
Das Tempo orientiert sich stets am schwächsten Mitglied einer
Gruppe. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger
Erschöpfung. Bedenken Sie: Sie haben zumeist auch noch den
Rückweg zu bestreiten.
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6. Bleiben Sie auf den markierten Wegen. Das Begehen steiler
Grashänge (besonders bei Nässe), Schneefelder oder
Gletscher birgt immer Gefahren in sich.
7. Achten Sie auf Steinschlag, der oft von Tieren wie Gämsen,
Schafen, etc. ausgelöst werden kann und treten Sie selbst
keine Steine ab. Sie gefährden damit andere
Bergwanderer.
8. Kehren Sie bei mangelnder Kondition oder drohendem
Schlechtwetter rechtzeitig um. Dies ist keine Schande, sondern ein
Zeichen der Vorsicht!
9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintreten sollte! Beachten
Sie dazu die nebenstehend gesondert angeführten Regeln.
10. Halten Sie die Berge sauber!
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Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im "Tal der
Almen", viele schöne, unfallfreie Wanderungen und ein
kräftiges "Berg Heil"!